Archiv für Januar 2009
Neben dem Einzelhandel sind Kassen auch in Hotels zu finden. Denn Hotels sind ebenfalls Wirtschaftsunternehmen, die ihre Einnahmen und Ausgaben gegenzurechnen haben. Die Kassensysteme bei Einzelhändlern und Hotels müssen sich nicht groß unterscheiden - zumindest im Bereich Software. Sicher sind Einzelhandel und Hotelgewerbe durch ihr Angebot zu unterscheiden - Warenverkauf und Angebot von Dienstleistungen. Aber im Prinzip kann das Kassensystem des Hotels sehr ähnlich wie das des Einzelhandels installiert werden. Denn auch im Hotel gibt es verschiedene Bereiche, von denen aus Module zum Hauptbereich der Kasse verbunden werden können. Im Empfangsbereich werden die nötigen Grunddaten des Gastes aufgenommen und im Kassensystem des Hotels erfasst. Und dann kann jedes Hotel für sich entscheiden, welche Bereiche an das Kassensystem angeschlossen werden. Ist beispielsweise ein Wellnessbereich dem Hotel angegliedert, kann hier ein Modul installiert werden, welches nach Dateneingabe vom Gast genutzte Angebote an die Datenbank des Kassensystems übermittelt. Ebenso ließen sich vom Hotelrestaurant aus Daten übermitteln. Es gibt sogar die Möglichkeit - zumindest in wenigen Hotels der obersten Luxuskategorie - dass Gäste sich von Einzelhandelsgeschäften Waren zu Ansicht aufs Hotelzimmer bringen lassen. Bei einer Kaufentscheidung tritt das Hotel in Vorkasse und wird diesen Vorgang dem Gast über das hauseigene Kassensystem mit auf die Rechnung buchen. Doch auch Besuche des hoteleigenen Restaurants können dem Gast über der Kasse zugehörige Mobilteile der Rechnung zugeordnet werden. Und betriebsintern kann es noch Anmeldungen seitens der betrieblichen Buchhaltung an das Kassensystem geben. Ebenso kann die Wäscherei des Hauses eine Datenbank innerhalb der Kasse für statistische Zwecke bedienen, wie auch die Personalplanung des Hotels auf statistische und realistische Werte aus dem Kassensystem zurückgreifen kann. Hiermit ist dann eine Optimierung der Personalplanung, zumindest in Teilen, möglich. Auch gibt es die Anmeldung seitens des Küchenteams an das Kassensystem. Denn erstens kann das Küchenteam erkennen, in welchen Mengen zum Beispiel Frühstück herzurichten ist. Außerdem kann in Gegenrichtung ein Modul an die Kasse angeschlossen werden, womit Bestellungen von Lebensmitteln an die Verwaltung gereicht werden können. Es können z. B. für frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse Verträge mit Erzeugern aus der Region geschlossen werden. Sicher wäre es ein Leichtes, nach Bedarfsermittlung eben beim Lieferanten telefonisch die Bestellung abzugeben. Ob vom hoteleigenen Kassensystem aber auch die Möglichkeit besteht, eine direkte Verbindung zum Lieferanten herzustellen weiß ich nicht. Ich kann es mir aber gut vorstellen, dass eine solche Verbindung möglich ist und dass der Lieferant die Bestellung auf einem Display angezeigt bekommt oder über ein Ausgabegerät gedruckt bekommt. Auch könnte dann beim Lieferanten ein Computer angeschlossen sein, womit er die Rechnungsstellung abwickeln kann. Aber wie gesagt, die Möglichkeit der Verbindung von der Hotelkasse zum Gemüselieferanten ist mir noch nicht bekannt. Die Durchführbarkeit halte ich aber für machbar.
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Urlaub dient der Erholung. Und Urlaub soll helfen, durch den Erholungsfaktor die Arbeitskraft zu erhalten. Wie aber diese Erholung zu erreichen ist, das entscheidet jeder für sich. Denn einer bevorzugt den Bade- und Strandurlaub, der andere ist lieber aktiv und geht wandern, klettern oder radeln. Doch wie immer man sich entscheidet, wichtig ist die Erholung. Und die gibt es auch auf die Art des Wellness-Urlaubs. Mit Massagen, Gymnastik oder auch Hypnose oder Meditation lässt sich Entspannung und Erholung bekommen. Speziell auf die Wellness ausgerichtete Hotels bieten verschiedenste Angebote. So macht es auch Sinn, hier ein Kassensystem zu installieren, dass sämtliche Einrichtungen des Hauses miteinander verbindet. Im Empfangsbereich ist das Hauptmodul, wo die Eingangsdaten des Gastes aufgenommen werden können. In jedem Wellness-Bereich kann diskret ein weiteres Modul an die Kasse angeschlossen werden, um von hier aus einzelne Behandlungen sowohl auf die Kundenrechnung als auch in Richtung Buchhaltung zu senden. Innerhalb des Hauses ist es ein einfaches, sämtliche Buchungen der internen Buchhaltung zukommen zu lassen, damit die Finanzabteilung des Hotels ständig aktuell ist. Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit, gebrauchte Wäsche wie Handtücher im Massagebereich oder Bettwäsche im Gästezimmer entsprechend mit Mobilteilen in eine Datenbank der Kasse zu buchen. Das lässt eine laufend aktuelle Übersicht entstehen, die mit der Wäscherei des Hauses verbunden sein kann. Auch die Personalplanung ist über ein Kassensystem möglich. Sämtliche Module eines Kassensystems – egal ob im Hotel, der Gastronomie oder in welchem Betrieb auch immer – können so diskret platziert werden, dass der Gast von den notwendigen Buchungen nicht viel oder sogar nichts mitbekommt. Dennoch ist gewährleistet, dass dem Kunden am Ende seines Aufenthaltes eine detaillierte Rechnung ausgehändigt werden kann. Gerade in einem Wellness-Hotel ist es aber sinnvoll, den Gast im Vordergrund zu halten und ihn das auch spüren zu lassen. Denn dann wird der Gast sich wohl fühlen und wieder kommen. Da ist es aber nicht nur wichtig, die Räumlichkeiten freundlich einzurichten und die nötige Sauberkeit als Standard zu halten. Auch personell muss mit Bedacht gehandelt werden. Gut ausgebildete und freundliche Mitarbeiter sind besonders wichtig, wenn Kundenkontakt hergestellt wird. Und eben der ist in der Wellness-Branche besonders intensiv. Darum ist auf gute Mitarbeiter zu achten, damit die Kunden sich wohl fühlen und wieder kommen.
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Von Seiten der Gesetzgebung ist wohl geplant, dass in allen Bereichen mit Bargeldgeschäften die Kassen umzurüsten sind. Und zwar dahingehend, dass die Finanzbehörden – auch ohne vorherige Ankündigung – die Möglichkeit haben, ein Unternehmen zu überprüfen. Das würde dazu führen, dass alle Unternehmen, die mit Kassen, Registrierkassen oder Kassensystemen ausgestattet sind, erneut investieren müssen. Und zwar dahingehend, dass ein zertifiziertes Modul für den Zugriff durch Finanzbehörden nachinstalliert wird, oder aber dass eventuell in eine komplett neue Anlage der Kasse im Unternehmen investiert werden muss. Aber warum eigentlich nicht? Das einzig ärgerliche daran könnte sein, dass der Unternehmer selbst die Investition tätigen muss. Aber wenn eben diese ohnehin ansteht, warum dann nicht gleich in die neueste Technologie investieren? Egal ob Hotelgewerbe, Gastronomie oder Einzelhandel: überall gibt es „schwarze Schafe“. Und solange ein Unternehmer sich nichts vorzuwerfen hat, kann er doch einer Betriebsprüfung gelassen entgegen sehen. Und da macht es doch gleich einen guten Eindruck, wenn nicht nur die allgemeine Betriebsausstattung einem aktuellen Standard entspricht. Was spricht dagegen, wenn ohnehin Investitionen zu tätigen sind, von vornherein in zum Beispiel neueste Kassensysteme zu investieren, die dem Gesetzgeber möglicherweise sogar schon einen Schritt voraus sind und eben jenen geplanten Gesetzentwurf schon berücksichtigen? Das zeigt doch, dass der Unternehmer nichts zu verbergen hat. Und dem Kunden dürfte es nicht weiter auffallen, ob die Kasse dem neuesten Standard entspricht oder der geplanten Gesetzgebung gar einen Schritt voraus ist. Dem Kunden fällt nur die äußere Erscheinung auf. Und hier der auffälligste Unterschied ist, ob es sich um eine herkömmliche Registrierkasse handelt (die ja zumindest in großen Betrieben überholt ist), oder ob es sich um eine Kasse handelt, die die Warenumsätze mit Hilfe eins Scanners erfassen kann. Der Kunde kann auch nicht erkennen, ob es sich um ein Kassensystem handelt, welches mit mehreren oder allen möglichen Bereichen des Unternehmens verbunden ist. Aber das ist ja auch nicht nötig. Für den Kunden ist ausschließlich wichtig, dass er eine Rechnung oder einen Kaufbeleg bekommt, wo alle relevanten Vorgänge erkennbar sind. So muss zum Beispiel die Kasse im Einzelhandel einen Beleg können, der jeden einzelnen Artikel mit dazugehörigem Nettopreis ausweist, die aktuelle Mehrwertsteuer ist als Einzelbetrag auszuweisen, und der zu zahlende Endbetrag muss erkennbar sein. Auch müssen Name und Anschrift des Händlers sowie das Datum des Einkaufs gut erkennbar auf dem Beleg erscheinen. Dass dies aber von herkömmlichen Registrierkassen – genutzt zum Beispiel beim Bäcker oder Kiosk um die Ecke – ebenso gut geleistet werden kann wie von modernsten Kassensystemen, die von großen Konzernen genutzt werden, ist in jedem Fall klar. Lediglich die Investition in eben jenes zusätzliche Modul für die Datenspeicherung für die Finanzbehörden ist für so manchen Unternehmer ein vielleicht nicht nur ärgerliches sondern auch teures Unterfangen.
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