Archiv für September 2009
Registrierkasse – Terminologie, Wortschatz und Satzbau
Fachausdrücke in einer Benutzerdokumentation von Registrierkassen Systemen mit aller Gewalt zu vermeiden wäre genauso unsinnig, wie die gehäufte Anwendung aller nur möglichen Fachbegriffe. Man kann davon ausgehen, dass die Benutzer einer Benutzerdokumentation von Registrierkassen Systemen die Terminologie des Fachgebietes beherrschen und müssen – für den Fall, dass dies nicht zutrifft – auf die Fachliteratur verweisen. Die Fachbegriffe aus dem system- technischen Bereich müssen dagegen in einer Benutzerdokumentation von Registrierkassen Systemen erläutert werden. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: - Entweder werden die Fachbegriffe bei ihrem ersten Auftreten erläutert und es wird im Stichwortverzeichnis auf diese Stelle hingewiesen oder es wird ein Glossar mit den Erläuterungen aller verwendeten Fachbegriffe angelegt.
Computerjargon schleicht sich nur zu leicht in die Pflichtenhefte der Softwareentwickler ein und findet von dort seinen Weg auch in die Benutzerhandbücher und Benutzerdokumentationen von Registrierkassen Systemen. Dort stehen dann Formulierungen wie: Booten Sie das System und dumpen Sie anschließend den Speicherinhalt aus. Auch wenn Wörter wie „booten“ oder „dumpen“ vorher erläutert worden sind, gibt es bessere, sprachlich einwandfreie Möglichkeiten, den Sachverhalt darzustellen.
In den meisten Fällen beruht die Verwendung solcher Sprechweisen auf der gedankenlosen Übertragung der alltäglichen Sprechweise unter „Insidern“ in den Text einer Benutzerdokumentation von Registrierkassen Systemen. Diese sog. „Betriebsblindheit“ kann überwunden werde. Wenn man bewusst auf solch Stellen/Formulierungen achtet, kann leicht eine andere Formulierung gefunden werden. Oder man lässt von jemand Außen stehendem gegen lesen, für denjenigen ist es einfacher, derartige Textstellen zu finden.
Nach den Wörtern bilden Sätze die nächstgrößeren Einheiten eines Textes. Wörter werden nach den Regeln der Grammatik zu Sätzen zusammengefügt. Mit dem Beherrschen der Grammatik ist es möglich, nahezu beliebig lange und beliebig gegliederte und verschachtelte Sätze zu bilden. Dies sollte aber beim Verfassen der Benutzerdokumentation einer Registrierkasse nicht allzu oft angewandt werden. Die Bedeutung eines Satzes hängt nämlich nicht nur von den einzelnen Wörtern und deren Bedeutung ab, sondern auch von der Art und Weise, wie diese Wörter gemäß der Grammatik zum Satz zusammengefügt sind. Je komplizierter also dieser Zusammenhang ist, desto schwerer ist es für den Leser einer Benutzerdokumentation von Registrierkassen, die Bedeutung des Satzes zu erfassen. Jeder Satz in einer solchen einer Benutzerdokumentation von Registrierkassen Systemen sollte im wesentlichen einen einzelnen Gedanken klar verständlich und und vollständig ausdrücken.
Dies ist in der Regel mit kurzen Sätzen möglich. Kurze Sätze sind für den Leser inhaltlich schneller zu erfassen. Auf der anderen Seite wirkt ein Text in der Benutzerdokumentation von einer Registrierkasse leicht „abgehackt“, wenn er nur aus kurzen Sätzen besteht – der Zusammenhang zwischen den Sätzen eines Abschnitts geht dabei leicht verloren. In einer Benutzerdokumentation von Registrierkassen Systemen sollte ein Mittelweg gefunden werden und sowohl kurze als auch längere gegliederte Sätze verwendet werden.
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Anforderungen an die Registrierkasse
Um zu definieren, welche Anforderungen die Registrierkasse in einem Gastronomiebetrieb erfüllen soll, ist es sicherlich von Vorteil, sich von vorn herein klar zu machen, wohin die Entwicklung in dem Betrieb geht. Wie viele Artikel werden verkauft? Reicht es, wenn diese mit ihren Einzelpreisen eingegeben werden und vielleicht noch einzelnen Warengruppen zugeordnet werden? Das wäre zum Beispiel ausreichend, wenn es sich um einen kleinen Imbiss handelt, in dem nur Würste mit verschiedenen Soßen angeboten werden, vielleicht ergänzt mit Beilagen, wie Kartoffelsalat oder Pommes frites. Oder sollen über die Registrierkasse die Umsätze artikelgenau erfasst werden, so dass bei der Auswertung der Tagesumsätze genau ersichtlich ist, welche Artikel wie oft verkauft worden sind? Das ist sinnvoll, wenn das Warenangebot größer ist, wie beispielsweise in einem Döner Restaurant, und stückgenaue Auswertungen dabei helfen sollen, den Warenbestand zu kontrollieren. Solche Registrierkassen können Artikel mit ihren Artikelstammdaten speichern und entweder über Nummerneingabe oder fest programmierte Artikeltasten buchen. Das sind noch relativ einfach erfüllbare Anforderungen, für die die Kasse einen mittleren Funktionsumfang haben muss.
Von großem Vorteil ist es jedoch, wenn die Registrierkassen dafür eingerichtet sind, ihre gespeicherten Daten für eine Auswertung in über einen zentralen PC angeschlossenen Warenwirtschaftsprogrammen zur Verfügung zu stellen. Diese Möglichkeit sollten auch kleinere Registrierkassen bieten, wenn sie für den Unternehmer in der Gastronomie einen großen Teil der Verwaltungsarbeit erleichtern soll.
Für große Restaurants mit Tischbedienung ist es auf jeden Fall von Nutzen, wenn die Registrierkasse mehrere Bediener verwalten kann, und das möglichst unkompliziert mit magnetischen oder gar berührungsfreien Kellnerschlössern. Die heute üblichen, modernen Registrierkassen bieten die Funktion, sämtliche Tische und die daran platzierten Gäste des Restaurants einzeln zu bearbeiten, Gäste an andere Tische umzubuchen, jedem Gast seine verzehrten Speisen und Getränke einzeln zuzuordnen und entweder mehrere Gäste gemeinsam oder auch einzeln abzurechnen. Die Registrierkassen können als einzeln stehende oder im Netzwerk zusammen geschlossene Kassen arbeiten. Im Netzwerk ist es dann möglich, von jeder angeschlossenen Registrierkasse aus auf alle Peripheriegeräte zuzugreifen, die an irgendeiner Kasse im Netzwerk angeschlossen sind. Das können verschiedene Drucker in der Küche oder am Tresen sein, Schankanlagen, die die Getränke erst dann freigeben, wenn sie über die Registrierkasse gebucht worden sind oder auch Kaffeemaschinen.
Wichtig ist auch, dass im Netzwerk von jeder im Betrieb befindlichen Registrierkasse aus die Abrechnung für einen Gast getätigt werden kann, auch wenn von anderen Kassen aus ebenfalls Buchungen getätigt wurden. Bei jedem Bedienvorgang tauschen sämtliche Registrierkassen im Netzwerk die Informationen untereinander aus. Das macht auch Sinn bei der Auslesung der Daten aus dem Netzwerk. Dazu ist es lediglich nötig, eine der angeschlossenen Registrierkassen an ein Modem anzuschließen. Die Daten aus allen anderen Kassen werden über diese eine Registrierkasse ausgelesen und zur Weiterverarbeitung zur Verfügung gestellt. So können auf einfache Weise sämtliche notwendigen Auswertungen und Umsatzstatistiken für das Restaurant im zentralen PC erstellt werden.
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