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Archiv für die Kategorie „Allgemein“

Immer mal wieder hört man im Lokalradio oder liest in der Tageszeitung, dass schon wieder in einer Bäckerei eingebrochen wurde. So beispielsweise Mitte Januar, als unbekannte Täter in einer Bäckerei in Münster einstiegen und ohne Beute wieder abgezogen sind. Nur relativ erheblichen Sachschaden haben sie hinterlassen. Eine kaputte Fensterscheibe um Zutritt zu den Räumen zu bekommen war ebenso zu beklagen wie wahrscheinlich sehr unordentlich hinterlassene Räume. Die Täter werden nach Bargeld gesucht, aber nichts gefunden haben. Leider hinterlassen Einbrecher immer ein fürchterliches Durcheinander. Meist wird auch die am Tresen stehende oder Registrierkasse beschädigt, weil dort Geldbeträge vermutet werden. Es entsteht aber nicht nur durch dein Einbruch und den entstandenen Schaden ein erheblicher finanzieller Aufwand für den Geschäftsinhaber. Ein zusätzlicher Schaden durch Umsatzeinbußen entsteht auch dadurch, dass die Mitarbeiter zunächst das Chaos zu beseitigen haben. Vorausgesetzt natürlich, dass die Polizei den Tatort freigegeben hat und das Ladenlokal zeitnah wieder geöffnet werden kann. Sollte natürlich größerer Schaden am Gebäude oder der Ladeneinrichtung entstanden sein, muss hier zunächst instand gesetzt werden. Das bedeutet zusätzlichen Umsatzausfall. Da finde ich es doch viel angenehmer, im Internet Bewertungen über Bäckereien zu lesen. Das gibt’s tatsächlich. Auf verschiedenen Blogs im Web kann man Kommentare und Meinungen lesen und hinterlassen. Das finde ich ziemlich gut. So kann man Anhaltspunkte bekommen, welcher Bäcker in der Nähe gut ist. Es werden in den Blogs nicht nur Meinungen über Geschmack und Qualität der Waren hinterlassen. Auch die Einrichtung kann beschrieben und bewertet werden. Gut, die Geschmäcker sind unterschiedlich. Aber aufgrund der Beschreibung kann man sich als Leser schon eine Vorstellung machen, wie der Laden aussehen oder die Backwaren schmecken könnten. Vielleicht kann sogar mancher ein Foto mit einstellen, dann hat der Leser schon ein sehr genaues Bild, zumindest was die Einrichtung betrifft. Wenn ein Bäcker vielleicht auch einen kleinen aber eigenen Internetauftritt hat, kann er natürlich selbst auch Bilder veröffentlichen. Auch einen Blog kann er einrichten, so dass Kunden sich austauschen können. Die Investition ist natürlich erst einmal enorm. Aber Werbung ist das halbe Geschäft! Sonst bleibt die leer. Besonders für etwas größere Bäckereibetriebe lohnt sich ein Internetauftritt. Hier kann auch ein Kontaktformular eingerichtet werden, worüber man auch Lob und Tadel aussprechen kann. Letzten Endes wird man das Brot natürlich im Laden kaufen und dort an der Kasse oder der bezahlen. Filialbetriebe haben möglicherweise ein Kassensystem, worüber sie sämtliche Vorgänge aus dem Verkauf erfassen. Solche sind in der Lage, Filialen untereinander zu vernetzen. Sie können aber auch mit einer online-Verbindung der betrieblichen Buchhaltung Daten zur Verfügung stellen, die dann zeitnah verbucht werden können. Auch kann über eine solche Verbindung der die tägliche Retourenerfassung jeder Filiale von der Buchhaltung abgerufen werden. Es kommt in jedem Fall auf die Betriebsgröße an, ob ausreichen um die Verkäufe zu berechnen, oder ob ein effektiver ist.

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Gewinner der Krise - gibt es die überhaupt? Ich denke schon. Besonders im Einzelhandel sind (fast) branchenübergreifend die Discounter die Gewinner. Insbesondere aber im Lebensmittelbereich dürften die Discounter die Nase vorn haben. Und eben das dürfte sich Tag für Tag in der abendlichen Abrechnung der Kassen bemerkbar machen. Auch wenn Discounter im Niedrigpreissektor sind, so sind die Umsätze doch enorm. Schon deswegen, weil immer mehr Verbraucher ihre Haushalts-  achten müssen. Auch wenn die Elektronikbranche z. B. derzeit herbe Umsatzrückgänge hinzunehmen hat: auch hier dürfte der Discountbereich zumindest weniger betroffen sein. Denn viele Verbraucher investieren zwar nicht mehr in große Anschaffungen, „belohnen” sich aber mit kleinen Extras. Ich kann mir vorstellen, dass anstelle eines neuen Fernsehers „nur” ein nicht so teurer Receiver angeschafft wird, der das Programm von analog auf digital übersetzen kann. Aber egal, in welcher Branche: die Discounter haben sicher am meisten zu lachen. Weil auch die Einkommensschere auf Seiten der Verbraucher immer weiter auseinander klaffen wird. Die Geringverdiener dürften in immer mehr in Überzahl geraten und auf Discounterpreise angewiesen sein. So wird sich ein Rattenschwanz anhängen, der im Zweifelsfall langfristig dazu führt, dass die Binnenkonjunktur völlig zusammenbricht. Aber dem kann vorgebeugt werden, davon bin ich überzeugt! Es braucht nur Mut, allen Unkenrufen zum Trotz, zu investieren und sich der Krise entgegen zu stellen. Wer wohin investiert, muss jeder selbst definieren. Privatleute könnten in ihre Kinder investieren: Bildung und zusätzliche Unterstützung parallel zur Schule sind so wichtig. Unternehmen können in neue Arbeitsplätze und neue Geschäftsausstattungen investieren. Arbeitsplätze geben dem Verbraucher genügend Sicherheit, nicht nur den Alltag finanzieren zu können. Bei ausreichend Entlohnung kann auch anderweitig wieder Geld ausgegeben werden. Neue Geschäftsausstattung ist gelegentlich ohnehin mit einer gewissen Notwendigkeit behaftet. Warum nicht jetzt die Krise nutzen, wo Preise vielfach sinken. Da lässt sich zusätzlich sparen! Und das wiederum kann als Eigenkapital weitere Sicherheit für das Unternehmen bedeuten. Man kann diese gesparten Beträge aber auch anderweitig investieren. Viele Betriebe haben mit Bargeschäften zu tun. Warum dann nicht ein neues Kassensystem anschaffen? Hier bieten die Kassenhersteller Komplettlösungen an, die vielfach anwendbar sind. So manches Kassensystem kann für unterschiedliche Bedürfnisse angepasst werden - ob Hotel, Handel oder Gastronomie. Es gibt aber auch für jede Branche eigene Lösungen. So kann im Handel ein ausführliches für den bundesweit arbeitenden Filialisten eine optimale Anschaffung sein. Dem Kiosk um die Ecke reicht nachweislich eine . Denn selbst an diesem Endgerät ist es möglich, für bargeldlose Zahlungen ein Kartenlesegerät anzuschließen. Auch kann ein Modul installiert werden, das zum Beispiel von Anbietern verschiedener Handytarife sogenannte Aufladekarten abgerufen & ausgedruckt werden und sofort mit einer Datenverbindung in der als Beleg für die Buchhaltung und in zweiter Ausfertigung als Zahlungsbeleg für den Kunden gedruckt werden können.

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Von Seiten der Gesetzgebung ist wohl geplant, dass in allen Bereichen mit Bargeldgeschäften die Kassen umzurüsten sind. Und zwar dahingehend, dass die Finanzbehörden – auch ohne vorherige Ankündigung – die Möglichkeit haben, ein Unternehmen zu überprüfen. Das würde dazu führen, dass alle Unternehmen, die mit , oder Kassensystemen ausgestattet sind, erneut investieren müssen. Und zwar dahingehend, dass ein zertifiziertes Modul für den Zugriff durch Finanzbehörden nachinstalliert wird, oder aber dass eventuell in eine komplett neue Anlage der im Unternehmen investiert werden muss. Aber warum eigentlich nicht? Das einzig ärgerliche daran könnte sein, dass der Unternehmer selbst die Investition tätigen muss. Aber wenn eben diese ohnehin ansteht, warum dann nicht gleich in die neueste Technologie investieren? Egal ob Hotelgewerbe, Gastronomie oder Einzelhandel: überall gibt es „schwarze Schafe“. Und solange ein Unternehmer sich nichts vorzuwerfen hat, kann er doch einer Betriebsprüfung gelassen entgegen sehen. Und da macht es doch gleich einen guten Eindruck, wenn nicht nur die allgemeine Betriebsausstattung einem aktuellen Standard entspricht. Was spricht dagegen, wenn ohnehin Investitionen zu tätigen sind, von vornherein in zum Beispiel neueste zu investieren, die dem Gesetzgeber möglicherweise sogar schon einen Schritt voraus sind und eben jenen geplanten Gesetzentwurf schon berücksichtigen? Das zeigt doch, dass der Unternehmer nichts zu verbergen hat. Und dem Kunden dürfte es nicht weiter auffallen, ob die dem neuesten Standard entspricht oder der geplanten Gesetzgebung gar einen Schritt voraus ist. Dem Kunden fällt nur die äußere Erscheinung auf. Und hier der auffälligste Unterschied ist, ob es sich um eine herkömmliche Registrierkasse handelt (die ja zumindest in großen Betrieben überholt ist), oder ob es sich um eine handelt, die die Warenumsätze mit Hilfe eins Scanners erfassen kann. Der Kunde kann auch nicht erkennen, ob es sich um ein Kassensystem handelt, welches mit mehreren oder allen möglichen Bereichen des Unternehmens verbunden ist. Aber das ist ja auch nicht nötig. Für den Kunden ist ausschließlich wichtig, dass er eine Rechnung oder einen Kaufbeleg bekommt, wo alle relevanten Vorgänge erkennbar sind. So muss zum Beispiel die im Einzelhandel einen Beleg können, der jeden einzelnen Artikel mit dazugehörigem Nettopreis ausweist, die aktuelle Mehrwertsteuer ist als Einzelbetrag auszuweisen, und der zu zahlende Endbetrag muss erkennbar sein. Auch müssen Name und Anschrift des Händlers sowie das Datum des Einkaufs gut erkennbar auf dem Beleg erscheinen. Dass dies aber von herkömmlichen – genutzt zum Beispiel beim Bäcker oder Kiosk um die Ecke – ebenso gut geleistet werden kann wie von modernsten Kassensystemen, die von großen Konzernen genutzt werden, ist in jedem Fall klar. Lediglich die Investition in eben jenes zusätzliche Modul für die Datenspeicherung für die Finanzbehörden ist für so manchen Unternehmer ein vielleicht nicht nur ärgerliches sondern auch teures Unterfangen.

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Die Welt in Stuttgart Sindelfingen steht still. An normalen Tagen bringen und 1500 Lastwagen und 52 Bahnwaggons  Stahl und Ersatzteile In das Mercedes-Werk in Stuttgart Sindelfingen. Mehr als 46.000 Mitarbeiter strömen dann durch die Tore um neue Modelle zu entwickeln und die aktuellen zu produzieren. Jetzt ist die Mercedes Fabrik geschlossen. Bis am 11. Januar stehen die Produktionsanlagen still. Wenn in den Autoschmieden in Stuttgart, München oder Wolfsburg die Arbeit ruht, haben auch alle ihnen nicht mehr viel zu tun, gehen Autokonzernen zu arbeiten. Von den Ingenieuren der Automobil zu Lieferer bis hin zu den Werbeagenturen für Werbekampagnen gibt es aktuell keine neuen Herausforderungen.

Dies wirkt sich natürlich auch auf den Einzelhandel in den jeweiligen Städten aus. Das alte Gespenst der Angst um den Arbeitsplatz dreht eine neue Runde. Die internationalen Märkte schrumpfen in einem atemberaubendem Tempo geplante Investitionen wenn abgesagt oder verschoben. Die Volkswirtschaft ist in eine Rezession geraten deren Ausmaß bisher unvorstellbar war. Fast täglich warten Ökonomen mit neuen Schreckenszenarien für 2009 auf. Bei den Zahlen der Arbeitslosen überbieten sich die Fachleute mittlerweile gegenseitig mit immer neuen Schauerdaten.

Insgesamt steht Deutschland im kommenden Jahr den wohl größten Belastungstest zumindest seit der Wiedervereinigung gegenüber. Wie immer schlägt eine Wirtschaftskrise erst verspätet bei der Bevölkerung durch. Es hilft dabei auch nicht, dass der Liter Diesel bei 0,98 € pro Liter liegt. Nach wie vor wird jedoch das Weihnachtsgeschäft für den Einzelhandel in diesem Jahr noch sehr gut ausfallen. Weihnachtsmärkte, Geschäfte sowie kulturelle Veranstaltungen werden nach wie vor gut besucht. Es scheint die Ruhe vor dem Sturm. Noch einmal möchten die Menschen unbeschwert das Leben genießen.

Zumindest für dieses Jahr klingeln die nocheinmal. Die Filialen großer Ladenketten erhalten schon frühzeitig über moderne Kassensysteme, Netzwerkkassen sowie daran angeschlossen Registrierkassen einen sehr guten Überblick über den Gesamtumsatz des Monats Dezember 2008. Was früher mit aufwändigen Inventuren erst einen Monat später ermittelt werden konnte, ist heute sofort zuverlässig abrufbar als Information.

Somit ist schon jetzt klar, das bis jetzt der Kunde von der Finanzkrise noch nicht zu beeindrucken war. Inwieweit sich das bis in das nächste Jahr entwickeln wird, ist noch nicht  absehbar. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die Konsumenten in einer solchen Krisenstimmung ihr Geld sparen und zurückhalten. Auch der Konsum wird sich im Jahre 2009 auf das notwendigste konzentrieren. Große Anschaffungen, wie beispielsweise ein neues Auto wird erst einmal zurückgestellt.

Schon jetzt unterstützt Mercedes-Benz die Fachhändler mit einem Gesamtkapitalsvolumen von 50.000.000 €. Wie lange auch ein Konzern wie Mercedes-Benz eine solche Unterstützung für seine Fachhändler gewähren kann, ist jetzt noch nicht klar.

In Eisenhüttenstadt, dem traditionsreiche Industriestandort nahe der polnischen Grenze, machen sich die Menschen auf einiges gefasst. Arcelor Mittal, der weltgrößte Stahlproduzent, hat 1600 seiner 2700 dortigen Beschäftigten in die Kurzarbeit geschickt. Seit 15 Jahren wuchs jedes Jahr das Auftragsvolumen. Der Standort boomte. Seit jedoch die Kfz Industrie mit Aufträgen eine Vollbremsung tätigte, stehen auch in Eisenhüttenstadt die Öfen still.

Die globalen Meldungen lassen nichts Gutes ahnen ein Staat nach dem anderen meldet offiziell den Eintritt in die Desertion, der Wert aller Papiere an Weltbörsen hat sich auf rund sechs 20.000.000.000.000 $ nahezu halbiert. Kaum ein Gewerbe kann sich diesem Sog entziehen. Als erstes hat es die Fahrzeugindustrie getroffen, weil sich der neue Wagen Kauf leicht verschieben lässt das Alterauto tut’s meistens noch.

Die Krise erfasst vor allem jene Geschäftsmodelle, die ihre beste Zeit hinter sich haben. Ob Videotheken, kleinere, Warenhäuser oder auch die Halbleiterindustrie: jede Krise beschleunigt den Strukturwandel, so sehr sich der Staat wie im Fall Geschicksherstellers Qimonda auch dagegen zustimmend versucht.

Wer es heute als Einzelhändler nicht schafft, sich neue Absatzstrukturen sowie eine neue Kundenkommunikation für sich zu erschließen, wird diese Krise wohl nicht überleben. Viele Einzelhändler betrachten alleine das Internet mit den vielen Onlineshops als Konkurrenz und verstehen das Web nicht als Chance. In vielen Branchen ist der so genannte Fachhandel, also die fachliche Beratung des Kunden, nicht mehr gegeben. Billige Aushilfen ersetzen teures Fachpersonal. Neben dem Qualitätsverfall der fachlichen Beratung des Kunden wird nur allzu oft noch veraltete Technik eingesetzt.

Gerade in der heutigen Zeit mit einer solchen Krisenstimmung muss auch der Einzelhandel Rationalisierungsmaßnahmen im Betrieb durchführen. Das Produktmanagement sowie die Lagerhaltung von Produkten sollte heute anders organisiert werden. Die dafür notwendige Technik im Bereich von Computern, , sowie einem stabilen Kassennetzwerk stellen heute in Schlüssel für eine rationalisierte Organisation dar.

Als weitere Ergänzung besteht die Möglichkeit von benutzerfreundlichen Onlineshops. Auch der Einkauf bedingt Computer und des Internets soll für den Kunden ein Erlebnis sein.

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