Der Wochenmarkt ist ein regelmäßig wöchentlich stattfindender Markt. Dort werden überwiegend frische Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und Milchprodukte wie Käse und Joghurt angeboten. Es sind auf Wochenmärkten aber Händler mit den Waren Blumen/Pflanzen ebenso vertreten, wie Händler mit Kurzwaren und Tischwäsche auch. Meist sind mehrere Anbieter mit gleichen Produkten vor Ort, die natürlich in direkter Konkurrenz zueinander stehen. Vielerorts finden Wochenmärkte auch mehrmals in der Woche statt. Viele Kommunen und Städte organisieren den jeweiligen Wochenmarkt selbst. Meist ist dann das örtliche Ordnungsamt verantwortlicher Veranstalter. Ich weiß von einem Obst- und Gemüsehändler auf dem Wochenmarkt in meinem Wohnort, dass er mit einer elektronischen Kasse ausgerüstet ist. Mit einer Waage werden die Gewichtsmengen und die Preise ermittelt, ein Bon wird ausgedruckt. Von der Waage aus wird am Ende des Erfassungsvorgangs mit einem Tastendruck ein Signal an die Kassenschublade übermittelt, womit das Fach dann geöffnet wird. Die Aufbewahrung des Bargeldes hat also auch auf dem Wochenmarkt ein gewisses Maß an Sicherheit. Nach wie vor gibt es natürlich auch noch einige Wochenmarkt-Händler, die keine elektronischen Kassen zur Verfügung haben. Da werden die Einnahmen dann manuell erfasst und in einer Geldkassette aufbewahrt. Allerdings ist das immer seltener der Fall. Immer häufiger sind auch auf Wochenmärkten mobile Kassen im Einsatz, die auf elektronischem Weg die Umsätze aufsummieren. Da die meisten Stände auf dem Wochenmarkt ohnehin mit Strom zu versorgen sind, um Kühlungen für Fleisch und Milchprodukte zu betreiben oder auch Licht zu installieren, ist die Inbetriebnahme von Kassensystemen, Registrierkassen oder einer mobilen Kasse auch mit Stromversorgung möglich. Aus Umweltgesichtspunkten ist der Einkauf auf Wochenmärkten durchaus empfehlenswert. Denn die Anbieter verkaufen meist Produkte aus eigener Herstellung und Produktion und haben entsprechend kurze Transportwege. Allein schon die Energieeinsparung ist enorm. Auch werden, besonders bei Obst und Gemüse immer Waren der Saison angeboten, wodurch dann keine unnötige Bewirtschaftung von Gewächshäusern erforderlich ist. Der meist biologische Anbau erfordert natürlich durch den hohen Arbeitsaufwand höhere Verkaufspreise. Aber auch in Supermärkten sind Biowaren teurer, auch deswegen, weil hier in aller Regel weitere Transportwege und dadurch zusätzlich höhere Kosten entstehen. Natürlich ist der Arbeitsaufwand in Supermärkten ein ganz anderer, so dass hier auch Bioprodukte maximal so teuer sind wie auf einem Wochenmarkt. Mit modernen Kassensystemen wird im Supermarkt und auch beim Discounter viel Arbeitsaufwand erleichtert oder ganz ersetzt. Beispielsweise die Arbeitszeiterfassung kann hier über die Kassensoftware erfolgen. Auch Warenbestellungen und Liefereingänge können mit einem Kassensystem erfasst werden. Die Verkäufe werden als Warenausgang in der jeweiligen Datenbank gegengerechnet. Damit ist ein ständig aktueller Warenbestand erkennbar. Kassensysteme können auch mithilfe der gespeicherten Daten Bestellvorschläge ermitteln, in der Kassensoftware hinterlegte Bestellformulare (teil-) ausfüllen und diese auch an Lieferanten oder an das zentrale Warenlager eines Konzerns übermitteln. Klassische Registrierkassen sind im Supermarkt eigentlich kaum noch zu finden. Eine Registrierkasse ist noch in kleinen Geschäften in Gebrauch, wo Kundenandrang und Umsatzvolumen entsprechend überschaubar sind.
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