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Archiv für die Kategorie „Kassen“

Anforderungen an die Registrierkasse

Um zu definieren, welche Anforderungen die in einem Gastronomiebetrieb erfüllen soll, ist es sicherlich von Vorteil, sich von vorn herein klar zu machen, wohin die Entwicklung in dem Betrieb geht. Wie viele Artikel werden verkauft? Reicht es, wenn diese mit ihren Einzelpreisen eingegeben werden und vielleicht noch einzelnen Warengruppen zugeordnet werden? Das wäre zum Beispiel ausreichend, wenn es sich um einen kleinen Imbiss handelt, in dem nur Würste mit verschiedenen Soßen angeboten werden, vielleicht ergänzt mit Beilagen, wie Kartoffelsalat oder Pommes frites. Oder sollen über die Registrierkasse die Umsätze artikelgenau erfasst werden, so dass bei der Auswertung der Tagesumsätze genau ersichtlich ist, welche Artikel wie oft verkauft worden sind? Das ist sinnvoll, wenn das Warenangebot größer ist, wie beispielsweise in einem Döner Restaurant, und stückgenaue Auswertungen dabei helfen sollen, den Warenbestand zu kontrollieren. Solche können Artikel mit ihren Artikelstammdaten speichern und entweder über Nummerneingabe oder fest programmierte Artikeltasten buchen. Das sind noch relativ einfach erfüllbare Anforderungen, für die die Kasse einen mittleren Funktionsumfang haben muss.

Von großem Vorteil ist es jedoch, wenn die dafür eingerichtet sind, ihre gespeicherten Daten für eine Auswertung in über einen zentralen PC angeschlossenen Warenwirtschaftsprogrammen zur Verfügung zu stellen. Diese Möglichkeit sollten auch kleinere Registrierkassen bieten, wenn sie für den Unternehmer in der Gastronomie einen großen Teil der Verwaltungsarbeit erleichtern soll.

Für große Restaurants mit Tischbedienung ist es auf jeden Fall von Nutzen, wenn die mehrere Bediener verwalten kann, und das möglichst unkompliziert mit magnetischen oder gar berührungsfreien Kellnerschlössern. Die heute üblichen, modernen bieten die Funktion, sämtliche Tische und die daran platzierten Gäste des Restaurants einzeln zu bearbeiten, Gäste an andere Tische umzubuchen, jedem Gast seine verzehrten Speisen und Getränke einzeln zuzuordnen und entweder mehrere Gäste gemeinsam oder auch einzeln abzurechnen. Die können als einzeln stehende oder im Netzwerk zusammen geschlossene Kassen arbeiten. Im Netzwerk ist es dann möglich, von jeder angeschlossenen aus auf alle Peripheriegeräte zuzugreifen, die an irgendeiner im Netzwerk angeschlossen sind. Das können verschiedene Drucker in der Küche oder am Tresen sein, Schankanlagen, die die Getränke erst dann freigeben, wenn sie über die gebucht worden sind oder auch Kaffeemaschinen.

Wichtig ist auch, dass im Netzwerk von jeder im Betrieb befindlichen aus die Abrechnung für einen Gast getätigt werden kann, auch wenn von anderen aus ebenfalls Buchungen getätigt wurden. Bei jedem Bedienvorgang tauschen sämtliche im Netzwerk die Informationen untereinander aus. Das macht auch Sinn bei der Auslesung der Daten aus dem Netzwerk. Dazu ist es lediglich nötig, eine der angeschlossenen Registrierkassen an ein Modem anzuschließen. Die Daten aus allen anderen werden über diese eine ausgelesen und zur Weiterverarbeitung zur Verfügung gestellt. So können auf einfache Weise sämtliche notwendigen Auswertungen und Umsatzstatistiken für das Restaurant im zentralen PC erstellt werden.

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Textilgeschäfte gibt es in vielen Variationen. Damenmoden, Herrenausstatter und Kinderkleidung sind da nur einige. Doch auch hier haben alle gemeinsam, dass sie für die Abrechnung ihrer täglichen Umsätze mit einer ausgerüstet sind. Das Fachgeschäft für Damenmoden kann ausreichend mit einer versorgt sein. Ebenso sind ausreichend für den edlen Herrenausstatter mit mäßiger Verkaufsfläche und einem nicht so großen aber sehr ausgesuchten Kleidungsangebot. Läden mit Kinderkleidung sind, wenn inhabergeführt, auch nicht davon abhängig, ein zu nutzen. Das kleine Fachgeschäft ist auch hier mit einer gut bedient. Kassen erleichtern zwar auch in Textilfachgeschäften die tägliche Abrechnung ganz enorm. Aber es sollte schon eine angemessene, vor allem aber ausreichende sein. Kassensysteme und Netzwerkkassen sind sicher angebrachte Helfer in Fachabteilungen von Warenhäusern. Denn im Warenhaus kann jede Abteilung, von der Kinderkleidung über Schuhe bis hin zum Fahrradfachbereich, Ihre Umsätze in der hauseigenen abrechnen. Die Abrechnungen bleiben pro Abteilung selbständig erhalten, können in der Summe aber zusammengefasst werden. So kann mit dem eines Warenhauses der Standort gesamt aber auch mit den Fachbereichen bewertet werden. Eine Netzwerkkasse oder auch ein ist somit nicht nur , um Verkäufe zu registrieren. sind mit leistungsstarker auch beste Unterstützung für statistische und Verwaltungsaufgaben. Doch an dieser Stelle zurück zu den Textilien. Kindermoden sind oft verhältnismäßig viel teurer als Kleidung für Erwachsene. Dabei besteht Kinderkleidung doch aus viel weniger Stoff. Aber gut, darüber muss nicht diskutiert werden, das ist einfach so. Warum auch immer. Im Bereich Kinderkleidung gibt es natürlich ebenso Angebotsunterschiede wie bei Damen- und Herrenmoden. So mancher Textildiscounter bietet durchaus gute Qualität zu sehr günstigen Preisen. Die Jeanshose, die ich mir zuletzt gekauft habe, hat schlappe fünfundzwanzig Euro gekostet. Im Fachgeschäft für Damenmoden wäre ich locker nicht unter sechzig Euro davongekommen. So alt sind meine Hosen noch nicht, aber länger als zwei Jahre trage ich sie nicht. Schon weil sie dann wirklich auf sind. Da sind Marken-Jeans nicht besser als die vom Discounter. Also ist für mich klar, wo ich Klamotten kaufe: wenn es nicht sein muss nicht im Fachgeschäft. Im Fachgeschäft kriege ich natürlich dann schon eher Sachen, die auch für besondere Anlässe gedacht sind. Und diese Artikel trage ich dann nicht so oft, dafür halten sie länger. Der Kauf von Hosen oder Pullis für besondere Anlässe darf dann auch bei mir was teurer sein. Wie die Herren der Schöpfung zum Thema Kleidung kaufen stehen, weiß ich nicht. Mein Sohn geht mit seinen fast zwanzig Jahren alleine los. Und einen Partner habe ich nicht, den ich nach seiner Meinung fragen könnte. Aber ein Vorurteil ist ja wohl, dass Männer zumindest eher ungern mitgehen, wenn frau sich was zum Anziehen kauft.

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Von Seiten der Gesetzgebung ist wohl geplant, dass in allen Bereichen mit Bargeldgeschäften die Kassen umzurüsten sind. Und zwar dahingehend, dass die Finanzbehörden – auch ohne vorherige Ankündigung – die Möglichkeit haben, ein Unternehmen zu überprüfen. Das würde dazu führen, dass alle Unternehmen, die mit , oder Kassensystemen ausgestattet sind, erneut investieren müssen. Und zwar dahingehend, dass ein zertifiziertes Modul für den Zugriff durch Finanzbehörden nachinstalliert wird, oder aber dass eventuell in eine komplett neue Anlage der im Unternehmen investiert werden muss. Aber warum eigentlich nicht? Das einzig ärgerliche daran könnte sein, dass der Unternehmer selbst die Investition tätigen muss. Aber wenn eben diese ohnehin ansteht, warum dann nicht gleich in die neueste Technologie investieren? Egal ob Hotelgewerbe, Gastronomie oder Einzelhandel: überall gibt es „schwarze Schafe“. Und solange ein Unternehmer sich nichts vorzuwerfen hat, kann er doch einer Betriebsprüfung gelassen entgegen sehen. Und da macht es doch gleich einen guten Eindruck, wenn nicht nur die allgemeine Betriebsausstattung einem aktuellen Standard entspricht. Was spricht dagegen, wenn ohnehin Investitionen zu tätigen sind, von vornherein in zum Beispiel neueste zu investieren, die dem Gesetzgeber möglicherweise sogar schon einen Schritt voraus sind und eben jenen geplanten Gesetzentwurf schon berücksichtigen? Das zeigt doch, dass der Unternehmer nichts zu verbergen hat. Und dem Kunden dürfte es nicht weiter auffallen, ob die dem neuesten Standard entspricht oder der geplanten Gesetzgebung gar einen Schritt voraus ist. Dem Kunden fällt nur die äußere Erscheinung auf. Und hier der auffälligste Unterschied ist, ob es sich um eine herkömmliche Registrierkasse handelt (die ja zumindest in großen Betrieben überholt ist), oder ob es sich um eine handelt, die die Warenumsätze mit Hilfe eins Scanners erfassen kann. Der Kunde kann auch nicht erkennen, ob es sich um ein Kassensystem handelt, welches mit mehreren oder allen möglichen Bereichen des Unternehmens verbunden ist. Aber das ist ja auch nicht nötig. Für den Kunden ist ausschließlich wichtig, dass er eine Rechnung oder einen Kaufbeleg bekommt, wo alle relevanten Vorgänge erkennbar sind. So muss zum Beispiel die im Einzelhandel einen Beleg können, der jeden einzelnen Artikel mit dazugehörigem Nettopreis ausweist, die aktuelle Mehrwertsteuer ist als Einzelbetrag auszuweisen, und der zu zahlende Endbetrag muss erkennbar sein. Auch müssen Name und Anschrift des Händlers sowie das Datum des Einkaufs gut erkennbar auf dem Beleg erscheinen. Dass dies aber von herkömmlichen – genutzt zum Beispiel beim Bäcker oder Kiosk um die Ecke – ebenso gut geleistet werden kann wie von modernsten Kassensystemen, die von großen Konzernen genutzt werden, ist in jedem Fall klar. Lediglich die Investition in eben jenes zusätzliche Modul für die Datenspeicherung für die Finanzbehörden ist für so manchen Unternehmer ein vielleicht nicht nur ärgerliches sondern auch teures Unterfangen.

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